Unser Samsung IMEI-Prüfer ruft Daten von Samsungs Garantieservern und globalen Netzbetreiber-Netzwerken ab. Hier ist, was Ihr Bericht enthält:
Vollständige Samsung-Modellnummer (z.B. SM-S928BZKDEUE), Modellname (Galaxy S25 Ultra), Farbe und Speicherkapazität. Bestätigt das genaue Gerät, damit Verkäufer nicht falsch darstellen können, was sie verkaufen.
Welches Samsung-Werk das Gerät gebaut hat (z.B. SEHV = Vietnam, SEC = Korea, SEDA = China, SEHI = Indien, SEHZ = Brasilien). Hilft bei der Echtheitsprüfung — gefälschte Handys geben keine gültigen Werksdaten zurück.
Ob die Samsung-Garantie aktiv oder abgelaufen ist, mit genauen Start- und Enddaten. Zeigt auch das ursprüngliche Produktionsdatum und Versanddatum. Entscheidend zur Überprüfung des wahren Gerätealters.
Ob das Handy von einem Netzbetreiber weltweit über die globale Blacklist als verloren, gestohlen oder gesperrt gemeldet wurde. Ein Samsung auf der Blacklist kann keine Verbindung zu Mobilfunknetzen herstellen. Für eine gezielte Prüfung nutzen Sie unseren IMEI Blacklist Check.
Ob Samsung Knox Guard auf dem Gerät aktiv ist. Knox Guard ermöglicht Netzbetreibern, Versicherungen und Arbeitgebern, das Handy aus der Ferne zu sperren. Status umfassen OFF, Active, Locked oder Completed. Siehe unsere detaillierte Knox Guard Erklärung unten.
Der ursprüngliche Netzbetreiber (z.B. Telekom, Vodafone, O2) und ob das Handy SIM-gesperrt oder werkseitig entsperrt ist. Zeigt den „Sales Buyer" (ursprünglicher Netzbetreiber, der von Samsung gekauft hat) und den aktuellen Sperrstatus.
Zwei separate Datenpunkte: das Land, in dem das Gerät verkauft wurde, und das Land, in das es geliefert wurde. Wenn diese sich unterscheiden, könnte das Gerät ein Grauimport mit eingeschränkter lokaler Garantie sein.
Drei Daten: wann das Handy hergestellt wurde, wann Samsung es versandt hat und wann es an den ersten Käufer verkauft wurde. Ein Handy, das vor 2 Jahren produziert aber als „neu" verkauft wird, ist ein Warnsignal.
Die Geräte-Seriennummer, DO-Nummer (Lieferauftrag), SKU-Code und zweite IMEI für Dual-SIM-Modelle. Nützlich zum Abgleich von Garantieansprüchen mit dem Samsung-Support.
Die vollständige Samsung SKU (z.B. SM2S928BZKDEUE), die Modell, Farbe, Region und Netzbetreiber-Variante codiert. Bestätigt die genaue regionale Spezifikation des Geräts.
Ob das Gerät eine ausstehende finanzielle Verpflichtung hat (Ratenplan, Leasing oder Kredit). Ein als finanziert markiertes Handy könnte noch unter Vertrag stehen — wenn der ursprüngliche Besitzer nicht mehr zahlt, kann der Netzbetreiber es auf die Blacklist setzen.
Ob Samsungs Server die IMEI als gültiges Samsung-Gerät erkennen. Wenn die IMEI nicht in Samsungs Datenbank gefunden wird, könnte das Gerät eine Fälschung oder ein refurbished Handy mit ausgetauschtem Mainboard sein.
Die meisten Samsung Galaxy Handys sind Dual-SIM-Geräte — sie haben zwei IMEI-Nummern. IMEI1 ist dem primären SIM-Slot zugewiesen und IMEI2 dem sekundären SIM-Slot oder eSIM. Wenn Sie *#06# auf Ihrem Samsung-Handy wählen, werden beide Nummern angezeigt.
Verwenden Sie immer IMEI1 zur Überprüfung. Hier ist der Grund:
Wenn ein Handy als verloren oder gestohlen gemeldet wird, sperren Netzbetreiber in der Regel IMEI1 — die primäre Kennung. In vielen Fällen kann IMEI2 sauber bleiben, selbst wenn das Gerät auf der Blacklist steht. Das bedeutet, dass die Prüfung nur von IMEI2 ein falsches „sauberes" Ergebnis liefern und Sie zum Kauf eines gesperrten Handys verleiten kann.
Dasselbe gilt für Garantie, Knox Guard-Status und Netzsperrinformationen — Samsungs Server indexieren Geräteeinträge primär nach IMEI1. Die Prüfung von IMEI2 kann unvollständige oder ungenaue Daten zurückgeben.
So identifizieren Sie IMEI1: Wählen Sie *#06# — IMEI1 wird immer zuerst aufgeführt. In Einstellungen → Über das Telefon ist sie als „IMEI (Slot 1)" oder einfach „IMEI" gekennzeichnet. IMEI2 ist als „IMEI (Slot 2)" oder „IMEI2" gekennzeichnet.
Sie müssen nicht beide prüfen. Wenn Sie IMEI1 überprüfen und das Ergebnis sauber ist, müssen Sie IMEI2 nicht zusätzlich prüfen. Eine Prüfung auf IMEI1 gibt Ihnen das vollständige Bild.
Öffnen Sie die Telefon-App und wählen Sie *#06#. IMEI1, IMEI2 (für Dual-SIM-Modelle) und die Seriennummer werden sofort angezeigt. Dies funktioniert auf jedem Samsung Galaxy Handy und Tablet mit Mobilfunkverbindung.
Gehen Sie zu Einstellungen → Über das Telefon (oder Über das Tablet). Ihre IMEI, Seriennummer und Modellnummer sind dort aufgeführt. Bei neueren One UI-Versionen auch unter Einstellungen → Über das Telefon → Statusinformationen.
Die IMEI ist auf einem Aufkleber auf der Original-Samsung-Box gedruckt. Bei einigen älteren Modellen mit herausnehmbarem Akku ist sie auch unter dem Akku gedruckt. Bei neueren Galaxy-Handys prüfen Sie das SIM-Kartenfach.
Öffnen Sie die Samsung Members App (vorinstalliert auf allen Galaxy-Geräten) und tippen Sie auf den Tab Support, dann auf Ihren Gerätenamen oben. IMEI, Seriennummer und Modelldetails werden dort angezeigt.
Samsung Galaxy Handys können bis zu vier verschiedene Arten von Sicherheitssperren haben. Jede funktioniert unabhängig — ein Handy kann eine, mehrere oder keine davon aktiv haben. Das Verständnis dieser Sperren ist entscheidend vor dem Kauf eines gebrauchten Samsung, da einige nicht durch einen Werksreset entfernt werden können und den Zugang zum Gerät dauerhaft blockieren können.
Samsung Knox Guard ist eine cloudbasierte Geräteverwaltungsplattform, die Netzbetreibern, Versicherungen, Leasinganbietern und Unternehmen ermöglicht, Samsung-Geräte aus der Ferne zu steuern. Sie wird hauptsächlich zum Betrugs- und Diebstahlschutz bei finanzierten Geräten eingesetzt.
Wie Knox Guard funktioniert: Wenn ein Netzbetreiber Ihnen ein Samsung-Handy auf Raten verkauft, registriert er die IMEI des Geräts in der Knox Guard-Konsole. Ab diesem Zeitpunkt kann der Netzbetreiber das Handy aus der Ferne sperren, benutzerdefinierte Nachrichten auf dem Sperrbildschirm anzeigen, die App-Installation einschränken, SIM-Kartenwechsel kontrollieren und sogar das Gerät löschen — alles ohne physischen Zugang.
Knox Guard Statusverlauf (aus Samsungs offizieller Dokumentation):
Knox Guard-Geräte durchlaufen einen definierten Lebenszyklus von Zuständen:
MDM ist eine breitere Kategorie von Enterprise-Software, die Organisationen ermöglicht, Mitarbeitergeräte aus der Ferne zu verwalten, konfigurieren und sichern. Samsung unterstützt MDM über Knox Mobile Enrollment (KME) und Knox Manage sowie Drittanbieter-Lösungen wie Microsoft Intune, VMware Workspace ONE und ManageEngine.
Wenn ein Samsung-Handy in MDM registriert ist, kann die Organisation Passwortrichtlinien durchsetzen, einschränken welche Apps installiert werden können, Kamera oder Bildschirmaufnahme deaktivieren, Werksreset verhindern, USB-Debugging blockieren und das Gerät aus der Ferne löschen.
Warum MDM beim Gebrauchtkauf wichtig ist: Enterprise-Geräte, die weiterverkauft wurden — manchmal ohne Wissen des Unternehmens — können noch in MDM registriert sein. Das Handy funktioniert möglicherweise wochen- oder monatelang normal, wird dann aber plötzlich gesperrt, wenn der Unternehmensadmin eine neue Richtlinie anwendet oder bemerkt, dass das Gerät noch aktiv ist. MDM-Registrierung bleibt durch einen Werksreset bestehen — wenn das Gerät nach einem Reset eine Internetverbindung herstellt, registriert es sich automatisch erneut im MDM-System der Organisation. Anders als Knox Guard ist die MDM-Registrierung möglicherweise in einer Standard-IMEI-Prüfung nicht sichtbar — in einigen Fällen kann der Knox Guard-Status jedoch auf eine Enterprise-Registrierung hinweisen.
Manuelle Prüfung: Gehen Sie auf dem Gerät zu Einstellungen → Biometrie und Sicherheit → Geräteadmin-Apps. Wenn Sie Einträge wie „KC Client," „Knox Enrollment Service" oder unbekannte Verwaltungs-Apps sehen, ist das Gerät möglicherweise in MDM registriert. Bitten Sie den Verkäufer, die Organisation das MDM-Profil entfernen zu lassen, bevor Sie kaufen.
Samsung Account Lock — auch Reactivation Lock genannt — ist Samsungs Diebstahlschutzfunktion, ähnlich Apples Aktivierungssperre. Wenn sie über Samsungs Find My Mobile-Dienst aktiviert ist, verlangt das Gerät nach einem Werksreset die ursprünglichen Samsung-Kontodaten.
Diese Funktion ist an das Samsung-Konto gebunden (nicht Google) und muss vom Benutzer manuell aktiviert werden unter Einstellungen → Biometrie und Sicherheit → Find My Mobile → Reaktivierungssperre. Sie ist bei den meisten Modellen nicht standardmäßig aktiviert.
Warum es beim Gebrauchtkauf wichtig ist: Wenn der Verkäufer einen Werksreset durchgeführt hat, ohne sein Samsung-Konto zu entfernen, wird das Handy bei der Einrichtung nach seiner Samsung-Konto-E-Mail und dem Passwort fragen. Ohne diese Zugangsdaten kann das Handy nicht aktiviert werden. Nur der ursprüngliche Samsung-Kontoinhaber kann dies deaktivieren — Samsung-Support hilft nur mit Eigentumsnachweis (Kaufbeleg + passende IMEI).
Vor dem Kauf: Bitten Sie den Verkäufer, sich vom Samsung-Konto abzumelden (Einstellungen → Konten → Samsung-Konto → Konto entfernen) und Find My Mobile zu deaktivieren. Verbinden Sie dann das Gerät mit dem Internet und überprüfen Sie, ob die Einrichtung ohne Samsung-Kontoanfrage abgeschlossen wird. Samsung Reactivation Lock wird nur während der Einrichtung ausgelöst, wenn das Gerät online ist. Wenn der Verkäufer diesen Prozess nicht vor Ihnen abschließen kann, kaufen Sie das Gerät nicht.
Factory Reset Protection (FRP) ist eine Sicherheitsfunktion ab Android 5.1 — sie ist nicht Samsung-spezifisch, betrifft aber alle Samsung Galaxy Handys. FRP aktiviert sich automatisch, wenn Sie ein Google-Konto hinzufügen und eine Bildschirmsperre einrichten. Nach einem Werksreset (über den Recovery-Modus oder Fernlöschung) verlangt das Handy die zuvor verknüpften Google-Kontodaten, bevor es erneut eingerichtet werden kann.
FRP kann nicht per IMEI-Prüfung erkannt werden. Es gibt keine entfernte Datenbank, die den FRP-Status per IMEI speichert — er wird lokal auf dem Gerät gespeichert. Das macht es zu einem Risiko, das nur mit dem Handy in der Hand überprüft werden kann.
Warum es beim Gebrauchtkauf wichtig ist: Wenn der Vorbesitzer sein Samsung-Handy zurückgesetzt hat, ohne zuvor sein Google-Konto zu entfernen, werden Sie beim Einrichtungsbildschirm ausgesperrt. Das Handy zeigt an: „Dieses Gerät wurde zurückgesetzt. Melden Sie sich mit einem Google-Konto an, das zuvor auf diesem Gerät synchronisiert war." Ohne die richtigen Google-Zugangsdaten ist das Handy unbrauchbar.
Vor dem Kauf: Bitten Sie den Verkäufer, den Werksreset vor Ihnen durchzuführen über Einstellungen → Allgemeine Verwaltung → Zurücksetzen → Auf Werkseinstellungen zurücksetzen (nicht über den Recovery-Modus). Wenn es über die Einstellungen durchgeführt wird, wird FRP ordnungsgemäß gelöscht. Verbinden Sie nach dem Reset das Handy sofort mit WLAN und durchlaufen Sie den gesamten Ersteinrichtungsprozess. FRP wird nur ausgelöst, wenn das Gerät beim Einrichten online geht — ein Handy, das nach dem Reset offline gehalten wird, erscheint sauber, bis es online geht. Wenn das Handy während der Einrichtung nach einem Google-Konto fragt, das Ihnen nicht gehört, kaufen Sie das Gerät nicht.
| Sperrtyp | Wer kontrolliert | Überlebt Werksreset? | In IMEI-Prüfung sichtbar? | So prüfen Sie |
|---|---|---|---|---|
| Knox Guard | Netzbetreiber / Versicherung / Arbeitgeber | Ja — reaktiviert sich bei Internetverbindung | Ja — per IMEI-Prüfung | Samsung IMEI-Prüfung mit Knox Guard-Verifizierung durchführen |
| MDM | Arbeitgeber / Organisation | Ja — registriert sich automatisch neu bei Internetverbindung | Teilweise — kann als Knox Guard Active erscheinen | Einstellungen → Geräteadmin-Apps auf dem Gerät prüfen |
| Samsung Account Lock | Gerätebesitzer (Samsung-Konto) | Ja — löst bei Einrichtung mit Internet aus | Nein | Verkäufer bitten sich abzumelden + beim Treffen mit Internet verbinden |
| Google FRP | Gerätebesitzer (Google-Konto) | Ja — löst bei Einrichtung mit Internet aus | Nein | Verkäufer bitten aus Einstellungen zurückzusetzen + vollständiges Online-Setup abschließen |
Blacklist: CLEAN — Nicht als verloren oder gestohlen gemeldet. Sicher zur Nutzung in allen Netzbetreiber-Netzen.
Blacklist: BLACKLISTED — In der Blacklist gemeldet. Aus Mobilfunknetzen gesperrt. Nicht kaufen.
Knox Guard: OFF — Keine Fernsperr-Einschränkungen. Das Gerät war nie in Knox Guard registriert. Sicher zu kaufen.
Knox Guard: Completed — Zuvor von Knox Guard verwaltet (z.B. finanziertes Handy vollständig bezahlt). Knox Guard wurde dauerhaft deinstalliert. Sicher zu kaufen.
Knox Guard: Active — Derzeit durch Knox Guard verwaltet. Das Gerät kann jederzeit aus der Ferne gesperrt werden. Nicht kaufen, es sei denn, der Verkäufer kann die Freigabe nachweisen.
Knox Guard: Locked — Die verwaltende Organisation hat das Gerät aus der Ferne gesperrt. Das Handy ist derzeit unbrauchbar. Nicht kaufen.
SIM-Lock: Open (Entsperrt) — Werkseitig entsperrt. Funktioniert mit jeder SIM-Karte von jedem Netzbetreiber weltweit.
SIM-Lock: Locked — Auf das ursprüngliche Mobilfunknetz beschränkt. Muss vor dem Wechsel des Netzbetreibers entsperrt werden.
Garantie: Aktiv — Samsungs Garantie ist gültig. Der Bericht zeigt genaue Start- und Enddaten.
Garantie: Abgelaufen — Garantie ist beendet. Reparaturen zum vollen Preis.
Finanzierung: Nein — Keine ausstehenden finanziellen Verpflichtungen auf dem Gerät.
Finanzierung: Ja — Das Gerät hat einen aktiven Kredit, Leasing oder Ratenplan. Wenn Zahlungen aufhören, kann der Netzbetreiber es auf die Blacklist setzen.
IMEI Gültig / Original — Samsungs Server erkennen die IMEI. Das Gerät ist ein echtes Samsung-Produkt.
IMEI Not Found — Samsungs Datenbank erkennt diese IMEI nicht. Das Gerät könnte gefälscht, mit einem ausgetauschten Mainboard aufbereitet oder manipuliert sein.
Knox Guard und MDM-Registrierung ermöglichen Netzbetreibern und Arbeitgebern, das Handy jederzeit aus der Ferne zu sperren. Ein Werksreset entfernt diese Sperren nicht — sie reaktivieren sich, sobald das Handy online geht. Prüfen Sie den Knox Guard-Status per IMEI-Prüfung vor dem Kauf.
Ein Samsung auf der Blacklist ist dauerhaft aus Mobilfunknetzen gesperrt. Prüfen Sie immer mit IMEI1 (der primären IMEI) — IMEI2 kann sauber anzeigen, selbst wenn das Handy tatsächlich gesperrt ist.
Ein Galaxy-Handy, das auf T-Mobile US gesperrt ist, funktioniert nicht mit europäischen Anbietern. Unsere Prüfung zeigt den genauen Netzbetreiber und Sperrstatus, damit Sie wissen, ob eine Entsperrung nötig ist.
Samsungs Garantie enthält genaue Daten: Produktion, Versand, Verkauf und Garantieende. Unsere Prüfung zeigt alle vier, damit Sie überprüfen können, wie alt das Gerät wirklich ist und ob es noch abgedeckt ist.
Ein gebrauchtes Handy, das in einem Land verkauft, aber in ein anderes geliefert wurde, kann eingeschränkte Garantie haben und regionale Funktionen vermissen (Netzbänder, Software). Unsere Prüfung zeigt sowohl Verkaufsland als auch Lieferland.
Gefälschte Galaxy-Handys sind auf eBay Kleinanzeigen, Facebook Marketplace und anderen Gebrauchtplattformen verbreitet. Unsere IMEI-Prüfung verifiziert das Gerät gegen Samsungs offizielle Datenbank. Wenn die IMEI nicht gefunden wird, könnte das Handy eine Fälschung sein.
Anders als iPhones, die ein sichtbares iCloud-Lock haben, sind gestohlene Samsung-Handys schwerer zu erkennen. Das macht die IMEI-Prüfung vor jedem Gebrauchtkauf unverzichtbar.
Hier ist der vollständige Überprüfungsprozess:
Schritt 1 — Die richtige IMEI besorgen. Bitten Sie den Verkäufer um die IMEI aus Einstellungen → Über das Telefon. Stellen Sie sicher, dass er IMEI1 (die erste aufgeführte IMEI) bereitstellt. Wenn er nur IMEI2 liefert, fragen Sie gezielt nach IMEI1 — IMEI2 kann eine saubere Blacklist anzeigen, selbst wenn das Gerät tatsächlich gesperrt ist.
Schritt 2 — Unsere Prüfung durchführen. Geben Sie IMEI1 oben ein. Ihr Bericht zeigt den Blacklist-Status, Knox Guard-Status und Finanzierungsstatus — die drei kritischen Felder zur Erkennung gestohlener oder problematischer Geräte.
Schritt 3 — Auf Warnsignale prüfen:
Schritt 4 — Persönliche Überprüfung (kritisch). Beim Treffen mit dem Verkäufer prüfen Sie Einstellungen → Biometrie und Sicherheit → Geräteadmin-Apps auf MDM-Registrierung. Bitten Sie ihn, sich vor Ihnen sowohl vom Samsung-Konto als auch vom Google-Konto abzumelden und dann einen Werksreset über die Einstellungen (nicht Recovery-Modus) durchzuführen, um FRP zu löschen. Verbinden Sie nach dem Reset das Gerät sofort mit WLAN oder mobilen Daten — bezahlen Sie nicht, bis Sie die vollständige Ersteinrichtung mit dem online verbundenen Handy abgeschlossen haben. Knox Guard, MDM, Samsung Account Lock und FRP reaktivieren sich nur, wenn das Gerät online geht. Ein Handy, das im Flugmodus sauber aussieht, kann gesperrt werden, sobald es eine Verbindung herstellt. Richten Sie das Handy mit Ihren eigenen Google- und Samsung-Konten ein und überprüfen Sie, dass alles funktioniert, bevor Sie bezahlen.
Wenn Blacklist CLEAN zeigt, Knox Guard OFF oder Completed, Finanzierung Nein und die IMEI als gültig erkannt wird — ist das Handy höchstwahrscheinlich sicher zu kaufen.
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